Ariane Zuber - Sinnbild oder Trugbild

Basel

Ausstellung und Begleitprogramm in der Offenen Kirche Elisabethen, Basel, noch bis zum 16.November

In der Ausstellung "Sinnbild oder Trugbild"ist eine Identitätssuche der Kunstschaffenden Ariane Zuber in Form einer Altarallee von Frauenbildern zu sehen. In ihren Veränderungen erfuhren diese Frauenbilder Verehrung oder Verfolgung, wie z.B. als grosse Muttergöttin, als alte weise Frau oder Hexe, Amazone, Jungfrau/Prinzessin, Mutter, Heilige, Hure oder Heilige Hure etc.

Der religiöse Schein wird durch die zu den Altären gehörenden Betkissen und Kerzen noch verstärkt, gleichzeitig regen zahlreiche Zitate aus unterschiedlichen Quellen und Bilder von biblischen Frauen zur Auseinandersetzung ein. Welche Aspekte des Frauseins sind mir heilig, lebe ich, zu welchem Preis?

Ein breites Begleitprogramm, das mit der Projektstelle für Frauen im Forum für Zeitfragen erarbeitet wurde. An einem Workshop mit der Künstlerin Ariane Zuber und Agnes Leu vom Forum für Zeitfragen können Interessierte sich am Sa./So. 10./11. November eine persönliche Altar-Tafel_Collage erarbeiten. Am Dienstag, 13. November, 19 Uhr findet ein Gespräch mit Maggie Tapert statt. Sie arbeitete als Heilerin und Heilige Hure und lässt sich leiten von ihrer Sehnsucht nach der Umarmung von Sexualität und Spiritualität.
Die Autorin, Reisende und Journalistin, Luisa Francia schliesst am Mittwoch den 14.November, 19 Uhr das Begleitprogramm mit ihrem Vortrag "Tremate, tremate, le streghe son tornate" und einem Ahninnenritual ab.

11. November 2001
Pfarrblatt für die katholischen Pfarreien von Basel, Riehen und Bettingen

Zurück